Wo gibt es noch freie praktikumsplätze

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Ein Praktikum hilft dir bei der Entscheidung für den richtigen Beruf. Informiere dich, wo du ein Praktikum machen kannst, welche Arten von Praktika es gibt und was du dabei verdienst.

Ein Freiwilliges Praktikum kannst du zum Beispiel in den Ferien, vor einer Ausbildung oder vor einem Studium absolvieren. Es hilft dir, dich zu orientieren, die Zeit sinnvoll zu überbrücken und berufliche Erfahrungen zu sammeln. Die Dauer verhandelst du selbst mit dem Arbeitgeber.

Ein Pflichtpraktikum ist in vielen Ausbildungs- oder Studiengängen vorgeschrieben. Bei manchen Bildungsgängen musst du ein verpflichtendes Praktikum schon vor dem Ausbildungs- oder Studienbeginn absolvieren, bei anderen ist es Bestandteil des Bildungsganges. Die Dauer ist dabei oft festgelegt.

Ob freiwilliges Praktikum oder Pflichtpraktikum – vor Beginn solltest du einen Praktikumsvertrag mit dem Arbeitgeber abschließen. Musterverträge findest du im Internet.

Ob großes internationales Unternehmen oder kleiner Handwerksbetrieb in deiner Nachbarschaft - Praktikumsstellen bieten Firmen aller Branchen an. Auch bei Behörden wie der Arbeitsagentur kannst du ein Praktikum machen. Einen Praktikumsplatz findest du zum Beispiel über die Jobsuche der Bundesagentur für Arbeit. Gib einfach den Ort und einen Beruf oder die Branche ein, in der du ein Praktikum machen möchtest:

Praktikumsplatz suchen

Schau dich auch in anderen Online-Praktikumsbörsen und Stellenportalen um, etwa

Du kannst auch selbst auf Unternehmen zugehen und nach einem Praktikum fragen. Nutze beispielsweise Ausbildungsmessen, um mit Firmen in Kontakt zu treten. Auch im Freundes- und Bekanntenkreis kannst du dich nach freien Praktikumsplätzen erkundigen. Und natürlich hilft dir deine Berufsberatung gerne weiter. 

Der Mindestlohn von 9,60 Euro gilt grundsätzlich auch für Praktikantinnen und Praktikanten. Allerdings gibt es Ausnahmen:

  • (freiwillige) Praktika zur Berufsorientierung, die höchstens 3 Monate dauern und
  • im Lehrplan der Ausbildung oder des Studiengangs vorgeschriebene Pflichtpraktika.

Hier musst du über die Entlohnung selbst mit dem Unternehmen verhandeln. Ob bei deinem Praktikum der Mindestlohn zu zahlen ist, kannst du am einfachsten mit dem Klickpfad Mindestlohn und Praktikum überprüfen.

In deinem Praktikumsvertrag sollte die Entlohnung, die Vergütung von Überstunden und die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall geregelt sein.

  • Schnupperpraktikum und Schülerbetriebspraktikum: Freiwillige oder verpflichtenede Praktika während der Schulzeit. Mehr dazu auf der Seite Probiere im Praktikum aus, ob der Beruf zu dir passt.
  • Schiffspraktikum: Freiwilliges Praktikum, in dem du seemännisch-technische Berufe kennenlernst.
  • Vorpraktikum beziehungsweise Fachpraktikum: Pflichtpraktikum, das entweder vor oder während eines Bildungsganges in der jeweiligen Fachrichtung geleistet werden muss.
  • Auslandspraktikum: Freiwilliges oder verpflichtendes Praktikum während eines Studiums oder einer Ausbildung.
  • Praxissemester und studienbegleitenden Praktika: Freiwillige oder verpflichtende Praxisphasen während eines Studiums.
  • Anerkennungspraktikum: Pflichtpraktikum, das in bestimmten Berufen nach dem Ausbildungsabschluss geleistet werden muss.
  • Traineeprogramm: Berufs- und unternehmensspezifische Einstiegsprogramm eines Arbeitgebers für Absolventinnen und Absolventen eines Studiums.

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Um den richtigen Ort für Dein Schülerpraktikum zu finden, solltest Du Dir erst überlegen, was Du Dir selbst vorstellst: Bist Du zwischenmenschlich begabt und möchtest vielleicht einen Pflegeberuf näher kennenlernen? Haben Zahlen Dich schon immer fasziniert und eine Bank ist genau der richtige Ort für Dich? Oder bist Du gerne kreativ und möchtest die Welt hinter der Theaterbühne genauer kennenlernen? Überleg Dir, was Du Dir für Deine Zukunft vorstellst. Wenn Du nicht ganz sicher bist, kannst Du auch Deine Freunde und Familie darum bitten, Dich dabei zu beraten, welches Schulpraktikum zu Dir passen könnte oder ob sie eine Idee für einen Praktikumsplatz für Schüler der 9. Klasse haben.

Ein weiterer Weg ist das Internet: Ob Du schon konkrete Vorstellungen hast oder noch gar nicht weißt, in welche Richtung Deine Suche gehen soll – im Internet findest Du hilfreiche Seiten, die Dir dabei helfen, den richtigen Betrieb für Dein Schulpraktikum zu finden. Probiere zum Beispiel unsere Praktikumssuche aus: Anhand der gewünschten Berufsrichtung und Deinem Wohnort kannst Du hier ganz unkompliziert offene Schülerpraktika ganz nach Deinem Interesse finden.

Bereits als Schüler kannst Du Dich in verschiedenen Bereichen der Arbeitswelt umsehen. Ideal hierfür sind Praktika, wobei diese verschiedenen Formen annehmen können. Denn neben dem klassischen Betriebspraktikum gibt es auch den Schnuppertag, ein freiwilliges Praktikum oder auch ein Langzeitpraktikum. Wie genau die vier Praktikumsformen sich unterscheiden:

Betriebspraktikum

Das Betriebspraktikum ist ein Praktikum, welches jeder Schüler während seiner Schullaufbahn absolvieren muss – es handelt sich also um ein Pflichtpraktikum. Dabei wird das Schülerpraktikum meist in der 9. Klasse absolviert, wobei es theoretisch auch möglich ist, das Betriebspraktikum in einem anderen Schuljahr der Sekundarstufe I zu absolvieren. Das Praktikum für Schüler ist in der 8. Klasse also ebenso möglich – wie dies geregelt ist, hängt von Deiner Schule ab.

Bei dem Betriebspraktikum sollst Du Dich selbst um einen Praktikumsplatz bemühen, der möglichst in dem Bereich liegt, in dem Du selbst einmal arbeiten möchtest. Hierbei bewirbst Du Dich selbst bei einem oder mehreren Unternehmen Deiner Wahl und nimmst dann in der Regel über zwei oder drei Wochen am Arbeitsalltag des jeweiligen Betriebes teil, wo Du dann einen ersten Eindruck vom Berufsleben erhältst. Der Zeitraum für das Schulpraktikum ist dabei intern festgelegt, damit Deine Mitschüler das Praktikum zur selben Zeit absolvieren. Für das Betriebspraktikum erhältst Du keinen Lohn.

Während des Praktikums erhältst Du dabei ein erstes Bild von der Arbeitswelt, kannst Dich bei Deinen Kollegen nach dem Berufsalltag erkundigen und herausfinden, ob die Branche für Dich die Richtige ist. Nach Deinem Praktikum für Schüler musst Du in der Regel einen Praktikumsbericht schreiben, indem Du Deine Eindrücke wiedergibst.

Schnuppertag

Bei einem sogenannten Schnuppertag – auch Schnupperpraktikum genannt – bieten Unternehmen Schülern an, dass diese sich ihre Arbeit mal ganz genau anschauen können und so einen ersten Eindruck vom Berufsleben in der Branche ihrer Wahl bekommen. Der Schnuppertag zieht sich dabei aber nur über einen ganzen Tag – und nicht wie das Praktikum über mehrere Wochen. Dementsprechend beobachtest Du hier auch eher, anstatt eigene Aufgaben zu übernehmen.

Wenn Du also ein Unternehmen im Blick hast, für dessen Arbeit Du Dich interessierst, kannst Du dort anfragen, ob ein Schnuppertag für Dich möglich ist. Übrigens: Neben klassischen Unternehmen gibt es solche Schnuppertage auch an einigen Hochschulen, sodass Du auch einen Tag an einer Universität verbringen kannst, bevor Du Dich für einen bestimmten Studiengang entscheidest.

freiwilliges Praktikum

Neben dem Schnuppertag und dem Betriebspraktikum hast Du als Schüler auch die Möglichkeit, ein freiwilliges Praktikum zu absolvieren. Da dies aber auf freiwilliger Basis passiert, kannst Du das Praktikum nicht während der Schulzeit ableisten, sondern nur während der Ferien. Dabei muss das Praktikum natürlich nicht Deine ganze Ferienzeit in Anspruch nehmen, sondern ist bereits sinnvoll, wenn Du es zum Beispiel über ein oder zwei Wochen während Deiner Sommerferien ableistest. Die meisten Betriebe nehmen sich freiwilliger Schülerpraktikanten gerne an.

Dabei sind solche freiwilligen Schülerpraktika in der Regel nicht vergütet und dienen vor allem dazu, dass Du Dir ein Bild Deines zukünftigen Berufes machen kannst oder dass Du mehrere Berufe kennenlernen kannst, bevor Du Dich für einen entscheidest. Des Weiteren zeigen freiwillige Praktika auch Dein Engagement und erweitern Deinen Lebenslauf, was wiederum Deinen zukünftigen Arbeitgebern positiv auffallen wird.

Auch wenn Du nach Deinem Schulabschluss noch einige Monate Zeit bis zum Beginn Deiner Ausbildung oder Deines Studiums hast, kann ein freiwilliges Praktikum sinnvoll sein, ebenso wenn Du dieses Jahr vielleicht kein Glück hattest und keinen Ausbildungs- oder Studienplatz bekommen hast. In einem solchen Fall kann Dir das freiwillige Praktikum dabei helfen, Dich bei der nächsten Bewerbungsphase mit besseren Voraussetzungen zu bewerben.

Langzeitpraktikum

Langzeitpraktika bieten sich vor allem für die Zeit zwischen Deinem Schulabschluss und Deinem Ausbildungs- oder Studienbeginn an. Gerade wenn Du nach Deinem Abschluss noch gar nicht sicher bist, für welchen Berufsweg Du Dich entscheiden möchtest, können Praktika ein guter Weg sein, Dir eben darüber klarzuwerden. Ebenso kann ein Langzeitpraktikum dazu dienen, die Zeit zu überbrücken, wenn Du den Studien- oder Ausbildungsplatz Deiner Wahl nicht bekommen hast.

Ein Langzeitpraktikum kann dabei zwischen drei und zwölf Monaten andauern und wird im Gegensatz zu den gängigen Schülerpraktika vergütet – das heißt, dass Du für Deine Arbeit auch eine entsprechende Belohnung erhältst, ebenso wie Urlaubstage. Und mit etwas Glück wird aus dem Langzeitpraktikum vielleicht auch Dein zukünftiger Ausbildungsbetrieb.

Das klassische Betriebspraktikum für Schüler dauert in der Regel zwei oder drei Wochen – wie lang es bei Dir ist, hängt dabei von den Richtlinien Deiner Schule ab. Bei einem Schnuppertag verbringst Du hingegen nur einen Arbeitstag – also rund acht Stunden – im Betrieb Deiner Wahl. Die Länge des freiwilligen Schülerpraktikums hängt wiederum ganz von der Absprache ab, die Du mit dem Betrieb machst und kann eine Woche andauern, aber auch über mehrere Wochen gehen.

Das Langzeitpraktikum kann hingegen auch länger andauern und wird in der Regel nicht während der Schulzeit, sondern nach dem Abschluss absolviert. Denkbar ist hier eigentlich alles zwischen drei und zwölf Monaten – wie lang Dein Langzeitpraktikum am Ende wird, hängt davon ab, was Du mit dem Betrieb vereinbarst.

Wann Du das Betriebspraktikum absolvierst, wird Dir in der Regel von Deiner Schule vorgegeben, bei einem freiwilligen Praktikum kannst Du aber selbst entscheiden, wann es sich für Dich am meisten lohnt. Beachte dabei, dass das Praktikum nicht zu weit zurückliegen sollte, wenn es für Deine Bewerbung relevant ist. Wenn Du also beschließt, Dein Abitur abzuschließen, sollte Dein einziges Praktikum nicht unbedingt in der siebten Klasse gewesen sein – wobei auch ein länger entferntes Praktikum besser ist, als gar keins.

Gleichzeitig solltest Du das Praktikum noch vor der Bewerbungsfrist für Deinen gewünschten Ausbildungsplatz absolviert haben, damit Du es in Deinem Lebenslauf nennen und Deiner Bewerbung bereits ein Praktikumszeugnis beifügen kannst. Wenn Du Deine Ausbildung also nach der 10. Klasse beginnst, solltest Du das freiwillige Praktikum spätestens in den Sommerferien zwischen der 9. und der 10. Klasse absolviert haben.

Bist Du Dir hingegen nicht sicher, welchen Beruf Du einmal ausüben möchtest, lohnt es sich durchaus, schon früher Praktika zu absolvieren, um Dir ein Bild von verschiedenen Bereichen machen zu können.

Annette weiß schon früh, dass sie nach ihrem Abitur eine Ausbildung zur Maskenbildnerin starten möchte. Um gute Chancen auf den Ausbildungsplatz zu bekommen, absolviert sie in einem Theater ein zweiwöchiges Praktikum in der 9. Klasse und ein zweites Praktikum in diesem Bereich beim Fernsehen in den Sommerferien zwischen der 11. und der 12. Klasse. Ihr zukünftiger Arbeitgeber sieht so, dass Annette bereits Erfahrungen gesammelt hat, weiß, dass ihr der Bereich liegt und dass sie engagiert ist.

Tobias hingegen weiß in der 10. Klasse noch nicht so recht, was er nach dem Abitur machen möchte. Aus diesem Grund absolviert er in den kommenden Ferien mehrere Praktika und schaut sich auch eine Hochschule genauer an. Nachdem er einen Bürojob und Tätigkeiten als Schauspieler dank verschiedener Praktika für sich ausschließen konnte, beschließt er nach einem Praktikum in einer Grundschule, Lehramt zu studieren.

Damit Du gute Chancen auf Dein Wunsch-Praktikumsplatz hast, solltest Du Dich vor allem früh bewerben und das mit Bewerbungsunterlagen, die dem Verantwortlichen im Gedächtnis bleiben. Wie Du die Chance auf den gewünschten Praktikumsplatz erhöhst:

Früh bewerben

Bewirb Dich möglichst früh. So stellst Du sicher, dass der Wunsch-Betrieb für den gewünschten Zeitraum noch Kapazitäten hat und nicht alle Praktikumsplätze für Schüler bereits vergeben sind. Bei gefragten Betrieben solltest Du Dich also mindestens ein halbes Jahr vor Praktikumsbeginn bewerben.

Beachte dabei auch immer die Bewerbungsfrist, wenn es für das gewünschte Schülerpraktikum der 9. Klasse 2021 eine geben sollte. Denn auch Bewerbungen, die nur einen Tag später eingereicht werden, werden oftmals überhaupt nicht mehr beachtet – Deine Chance auf die Stelle ist damit dann vertan.

viele Bewerbungen

Viele Bewerbungen erhöhen die Chance, dass Du einen geeigneten Praktikumsplatz für Dich findest. Denn bei vielen Bewerbern kann es durchaus dazu kommen, dass Du die ein oder andere Absage erhältst. Lass Dich davon nicht entmutigen – auch die besten bekommen mal eine Absage. Solltest Du hingegen viele Zusagen erhalten, hast Du die Wahl, Dir den Betrieb herauszusuchen, der Dich am meisten reizt.

Dabei sollte die Anzahl der Bewerbungen aber nicht die Qualität der einzelnen beeinflussen. Schreib also lieber eine Bewerbung weniger, wenn Du die anderen Bewerbungen dafür besser ausarbeitest.

gute Bewerbungsunterlagen

Wichtig ist, dass Du im Gedächtnis bleibst – und zwar positiv! Versuch also aufzufallen. Dies kannst Du auf den verschiedensten Wegen tun. Suche hierbei Deine Stärke: Kannst Du besonders kreativ Schreiben, dann zeig dies in Deinem Anschreiben, bist Du hingegen gestalterisch begabt, so entwerfe einen kreativen Lebenslauf.

Achte dabei darauf, dass Deine Bewerbungsunterlagen keine Rechtschreibfehler enthalten, gut strukturiert sind und zeigen, dass Du die Stelle wirklich haben möchtest. Dabei sollte Deine Bewerbung aus folgenden Unterlagen bestehen:

  • Anschreiben
  • Lebenslauf (eventuell mit Foto)
  • Die letzten zwei Zeugnisse
  • Ein Praktikumszeugnis, wenn Du schon über eines verfügen solltest

Betone im Anschreiben vor allem, warum Du Dich für den Beruf interessierst und was Dich genau an diesem Betrieb reizt. Auch hilft es Hobbys oder die Teilnahme an einer Schul-AG in der Bewerbung zu erwähnen – besonders wenn diese sich irgendwie mit Deinem Praktikum in Verbindung bringen lassen. Zeig Dich engagiert und überzeuge das Unternehmen davon, dass Du wirklich Lust auf das Praktikum hast.

Wenn Du das Unternehmen lieber direkt von Dir überzeugen möchtest, kannst Du auch anrufen oder gleich persönlich vorbeischauen. Gerade bei kleineren Betrieben kannst Du so mit etwas Glück auch ohne schriftliche Bewerbung an einen Praktikumsplatz geraten.

Welche Aufgaben Du bei Deinem Schülerpraktikum letzten Endes übernimmst, hängt ganz von dem Feld ab, in dem Du Dich bewirbst und auch von Deinem Arbeitgeber. So gibt es Bereiche, wo es sinnvoll ist, dass Du zu Beginn viel beobachtest, Dir die Arbeit genau ansiehst und erst gegen Ende selbst einige Sachen ausprobieren kannst – etwa in einem Synchronstudio.

In anderen Bereichen hilfst Du gleich mit, wobei Du anfangs eher kleinere Aufgaben übernimmst, die im Laufe der Zeit dann umfangreicher werden. Absolvierst Du Dein Praktikum zum Beispiel im Einzelhandel, so beginnt die Arbeit oft damit, Waren zu sortieren und einzuräumen, während Du nach einigen Tagen auch Kunden bedienst.

Praktika ziehen sich durch nahezu alle Berufsbereiche und werden von den unterschiedlichen Unternehmen angeboten. Einige Beispiele:

  • Redaktionen
  • Einzelhandel wie Sport- oder Kleidungsgeschäfte
  • Chemie- und Pharmaunternehmen
  • Banken
  • Baumärkte
  • NGOs wie Naturschutzorganisationen
  • Logistikunternehmen
  • Theater
  • Pflegeeinrichtungen

Doch auch wenn Du eine für Schülerpraktikanten eher ungewöhnliche Berufssparte ausprobieren möchtest, lohnt es sich, bei dem Betrieb Deiner Wahl nachzufragen, ob diese Dir ein Praktikum anbieten können.

Beachte dabei aber: In gefährlichen Berufen darfst Du als Schüler nicht arbeiten – wenn eine erhöhte Unfallgefahr besteht, ist ein Schülerpraktikum für diesen Beruf nicht gestattet.

In erster Linie soll das Schülerpraktikum Dir dabei helfen, Dich in der Berufswelt zu orientieren und zu akklimatisieren: Du erhältst einen ersten Eindruck vom Berufsleben, kannst Fragen stellen und für Dich herausfinden, ob die Branche für Dich geeignet ist.

Dabei ist das Schülerpraktikum der ideale Weg für Dich, ein realistisches Bild von Deinem Traumberuf zu erhalten. Gerade wenn Du Dir sicher bist, in welchem Bereich Du einmal tätig sein möchtest, gibt Dir das Praktikum für Schüler Gewissheit. Diese Erfahrungen helfen Dir wiederum, nach Deiner Schulzeit leichter in das gewünschte Berufsfeld zu gelangen, denn Deine neu gesammelte Erfahrung prägt natürlich auch Deinen Lebenslauf.

Bist Du Dir hingegen noch nicht sicher, in welchem Bereich Du einmal arbeiten möchtest, so helfen Dir Praktika dabei, herauszufinden, was zu Dir passen könnte und wo Deine Talente versteckt liegen. Denn auch wenn Du während eines Praktikums merkst, dass der Job überhaupt nicht für Dich geeignet ist, bist Du einen Schritt weiter: Es ist besser, noch im Praktikum herauszufinden, dass ein bestimmter Beruf nicht für Dich geeignet ist, als später im Studium oder während der Ausbildung.

Neben den Erfahrungen eignet sich das Praktikum zudem dazu, neue Beziehungen zuknüpfen. Denn wenn Du Dich mit den richtigen Vorgesetzten gut verstehst, kann dies Dir durchaus dabei helfen, Deinem Praktikum einen Ausbildungsplatz folgen zu lassen.

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